Parkett Versiegelung
Unter einer Parkettversiegelung versteht der Fachmann prinzipiell die Beschichtung von einem fertig verlegten Parkettboden mit einem speziellen Produkt, wodurch die Poren des Holzes und auch die eventuell durch die Verlegung entstehenden Fugen verschlossen werden. Die Versiegelung von einem Parkettboden stellt ein überaus wichtiger Arbeitsschritt dar, da hierdurch das Holz optimal geschützt wird.
Vor der Versiegelung muss das Parkett abgeschliffen werden.
Bevor mit der Parkettversiegelung begonnen werden kann, muss das Holz erst einmal abgeschliffen werden, was in der heutigen Zeit sehr einfach mit einer Parkettschleifmaschine durchgeführt wird. Prinzipiell wird für das Schliefen von einem Parkettboden eine sehr feine Körnung verwendet, damit das Holz nicht durch das Schleifen unnötig beschädigt wird. Durch den Schleifvorgang wird das Holz von einem Parkettboden von Unebenheiten und Splittern befreit.
Nach dem Schleifen erfolgt die Grundierung, dann die endgültige Versiegelung.
Sobald das Holz von einem Parkettboden vollständig abgeschliffen wurde, führen die Bodenprofis zumeist eine sogenannte Grundierung durch. Mithilfe der Grundierung werden die Poren im Holz optimal verschlossen und ferner dient die Grundierung im weiteren Verlauf der Versiegelung als Haftungsuntergrund für die eigentlichen Versiegelungsmaterialien. Jedoch muss die Grundierung nur bei einer anschließenden Versiegelung mit Parkettlack oder mit einem ähnlichen, synthetischen Material durchgeführt werden. Bei einer Versiegelung mit Öl oder Wachs erübrigt sich dieser Arbeitsschritt zumeist.
Das Parkett wird durch die Versiegelung optimal geschützt.
Nachdem eine Versiegelung komplett ausgehärtet und angetrocknet ist, kann ein Parkettboden ohne Bedenken feucht gewischt werden, denn durch den Verschluss der Holzporen kann keinerlei Feuchtigkeit mehr in das Holz eindringen und dieses beschädigen.